Neuer Trend: Butterkaffee (Bulletproof Coffee)

Butterkaffee (Bulletproof Coffee) – das klingt für die meisten Kaffeeliebhaber erst einmal unappetitlich. Leute, die es probiert haben, bestätigen dem ungewohnten Kaffeegenuss allerdings eine cremige Konsistenz, die ein inneres Wärmegefühl auslöst. Butterkaffee soll zudem einen Energieschub auslösen und die Konzentrationsfähigkeit erhöhen.

Butter im Heißgetränk – eigentlich eine alte Tradition

Tibet mit Blick auf BergeSeit Jahrhunderten schwören die Tibeter in den kalten Bergregionen auf Buttertee. Teeblätter, Butter und Salz sind die Grundzutaten für diesen wärmenden Energiespender. Beim Wandern lernte Dave Asprey dieses Getränk kennen und war überrascht von der belebenden Wirkung für Körper und Geist. Zurück in der Heimat probierte der Bergsteiger ein Rezept mit Kaffee aus und versuchte dieses geschmacklich zu optimieren. Geboren war der Bulletproof Coffee, der aus einer hochwertigen Kaffeesorte, etwas Butter und eventuell etwas mittelkettigem Triglyceridöl (MCT-Öl) bestehen sollte. Doch auch wer nur Butter verwendet wird, den Energieschub erleben, der vom Butterkaffee ausgeht.

Butterkaffee – ein Trend, der Diskussionen auslöst

Wer sich mit dem Thema „Butterkaffee“ auseinander setzt, stellt fest, dass die Meinungen hier weit auseinander gehen. Die eine Seite schwört auf die positiven Eigenschaften, die den Stoffwechsel in Schwung bringen, für einen Energieschub sorgen und einen langanhaltenden Sättigungseffekt umfassen. Die andere Seite prangert den Butterkaffee jedoch als ungesund an, da gesättigte Fettsäuren enthalten sind, die sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken können. Wie alles im Leben gibt es also auch beim Butterkaffee zwei Seiten. Wer auf eine gesunde und gute Produktqualität achtet und sich nicht ausschließlich von Butterkaffee ernährt, dürfte als gesunder Mensch wohl kaum gesundheitliche Probleme befürchten müssen.

Hilft Butterkaffee gar bei der Gewichtsreduktion?

Wer eine Mahlzeit mit Butterkaffee ersetzt und ansonsten auf eine angepasste Ernährung achtet, der soll einen Abnehmeffekt erzielen können. Wissenschaftlich erwiesen, ist die gewichtsreduzierende Wirkung allerdings nicht. Da hilft nur ausprobieren. In der Regel ersetzen die meisten Leute das Frühstück durch einen Butterkaffee, der genügend Energie für den ganzen Tag liefern soll. Auf glutenhaltige Lebensmittel sollte verzichtet werden. Viel Gemüse und Obst gehören hingegen auf den Speiseplan. Da die Energiebereitstellung des Körpers über die Fettverbrennung gesteuert werden soll, müssen Kohlenhydrate komplett gestrichen werden. Dann greift der Körper seine Fettreserven an. Ob es tatsächlich funktioniert, darüber muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Wie sollte Butterkaffee am besten zubereitet werden?

Grundsätzlich sollten immer nur die hochwertigsten Zutaten verwendet werden. Kenner empfehlen statt „normaler“ Getreidebutter, die von mit Soja und Getreide gefütterten Kühen stammt, lieber Weidebutter, die mehr gesunde Omega-3-Fettsäuren enthält, zu verwenden. Am einfachsten lässt sich Butterkaffee mit einer im Mixer herstellen. Man nehme:

  • 16 g hochwertiges Masterbean Kaffeepulver
  • 60 – 80 g Weidebutter
  • 200 ml Wasser

Das Kaffeepulver wird in den Mixer gefüllt. Dann wird heißes Wasser aufgegossen. Das ganze eine Minute ziehen lassen. Nun die Butter hinzufügen und alles gut durch
mixen. Fertig ist der Butterkaffee!

Wie schmeckt der Butterkaffee?

Die meisten Kaffeeliebhaber sind überrascht, dass Butterkaffee gar nicht so schlecht schmeckt wie gedacht. Allerdings gefällt der ungewöhnliche Buttergeschmack natürlich nicht jedem. Die Konsistenz des Butterkaffees kann als seidig-cremig beschrieben werden. Entsprechend hinterlässt die Mischung ein angenehmes Gefühl im Mundraum. Wie bei allen Kaffeevariationen ist auch beim Butterkaffee der persönliche Geschmack des Kaffeeliebhabers entscheidend.


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